Gastdozenten/innen

Anastasia Ferrer


In Bremen (D) geboren hatte Anastasia seit dem 6. Lebensjahr Musikunterricht (Klavier und Cello) und in diversen Sparten Tanzunterricht erhalten. Ihre professionellen Tanzausbildungen hat sie unter anderen im Ballettinternat Gsovsky (Norddeutschland), in den Niederlanden an der königlichen Tanzakademie zu Brabant in Tilburg und von Luigi Zola in Maastricht (NL) im Meisterkurs in der Tanztechnik des „tango escenario“ (Bühnentango) absolviert. Während ihrer Ausbildungszeit in den Niederlanden sammelte sie viel Bühnenerfahrung, da diverse internationale Choreographen Anastasia Ferrer in modernen klassischen Produktionen vor allem als „pas de deux“ – Partnerin einsetzten.

Ihre Leidenschaft gilt dem „tango argentino escenario“, da dieser die tänzerischen Elemente wie klassisches Ballett und moderner Tanz mit einbezieht. Mit Luigi Zola als Tango Choreograph- und Tänzer baute sie eine internationale Tangoshow-und Tangotanz Theater Karriere auf. Seit 2003 lebt Anastasia Ferrer in Graz, arbeitet dort mit Luigi Zola an Eigen-Tango Tanztheater Produktionen und gibt mit ihm gemeinsam Tango argentino Kurse. 2013 gründete sie eine eigene Tango/Tanztheater Kompanie mit ausgesuchten professionellen KünstlerInnen, wobei sie je nach Produktion GastkünstlerInnen engagiert. In 2020 drehte sie ihren eigenen Film „Requiem for a dancer“. 2021 entstand auf der Basis von „Requiem for a dancer“ das Tanztheaterstück „Ballerina in church“, welches sehr erfolgreich in der Kirche St. Andrä-Graz (A) aufgeführt wurde. Ihre neueste Inszenierung „Vier Farben der Liebe“ ist derzeit in Vorbereitung und feiert ihre Premiere am 19. April 2026 im Orpheum Graz (A).

 



Natalia Morozova


Bereits in jungen Jahren tanzte Natalia Morozova in der Kindertanzgruppe „Planet der Kindheit“, mit der sie zahlreiche Auftritte in Polen und Italien absolvierte. Von 1990 bis 1994 studierte sie in der Rudolf Nuriev Tanzfachschule der Stadt Ufa.

1995 wurde Natalia ins Moskauer Stanislavskiy und Nemirovitsch- Dantschenko Theater eingeladen, wo sie in Solorollen im „Nußknacker“, „Schwanensee“ und vielen anderen Aufführungen brillierte. Großen Erfolg hatte sie ebenso in den modernen Aufführungen „Bändigung einer Widerspenstigen“ oder „Salomea und Sulamif“.

Mit der Gruppe des Moskauer Theaters feierte sie weltweit in Japan, den USA, Spanien, Irland und Israel große Erfolge. Sie kann auf eine rege Bühnen- und Lehrtätigkeit verweisen.

 



Barbara Schmitt


tanzt seit ihrem 4.Lebensjahr. Ihre klassische Ballettausbildung erhielt sie in Graz durch Tänzerinnen der Grazer Oper, u.a. den Solistinnen Linda Papworth, Victoria Georgina und Ekaterina Cristou. In Deutschland studierte sie unter Andre Marinski und Olga Kalinskaja mit Schwerpunkt klassisches Ballett. Mit diversen Workshops in verschiedenen Tanzstilen wie Modern und Contemporary perfektionierte sie ihren Bühnentanz.


Seit 1998 hat sie viele nationale und internationale (Gast-)Auftritte mit Schwerpunkt Ballett und Modern Dance, v.a. als Solo – und Pas de deux Tänzerin und erzielte im Team als Hip Hop Tänzerin bei Competitions große Erfolge.


Seit 2014 ist sie fixer Bestandteil des Tanztheaters Anastasia Ferrer, in der sie verschiedene Charaktere erfolgreich verkörperte.

 



Filip Löbl


Filip Löbl (CZ) ist ein zeitgenössischer Tänzer und Choreograph, der in seiner künstlerischen Arbeit die strenge Linienführung des klassischen Balletts mit der Ausdruckskraft moderner Tanztechniken verbindet, welches sich auf der Bühne als Leichtigkeit mit Präzision zeigt. Er arbeitet gerne mit verschiedenen Choreographen zusammen und nutzt deren Input als Inspiration für seine eigene künstlerische Arbeit.


Seine Karriere startete er 2007 als Mitglied von Ballett Prag Junior unter der Leitung von Antonín Schneider. Es folgten prägende Jahre im Südböhmischen Ballett (2010–2013) bei Attila Egerházi, im Baltischen Tanztheater (2013–2014) mit Isadora Weiss und im Prager Kammerballett (2015–2017). Von 2017 bis 2020 tanzte er am Landestheater Linz unter Mei Hong Lin und sammelte dabei vielfältige choreografische Impulse.


Seit 2020 arbeitet Filip Löbl als freiberuflicher Tänzer und Choreograph. Er gastiert am Theater an der Wien, im Kulturhof Perg, bei SETanztheater, Sense Pell sowie erneut am Landestheater Linz und in Baden bei Wien. In dieser Phase entstanden auch seine eigenen Choreografien – darunter S-Y-S-T-E-M, N-e-e-D und – Kanojo no – und er gibt sein Wissen in zeitgenössischen Tanzworkshops weiter.

 



István Varga


István Varga absolvierte sein Tanzstudium gleichzeitig an der Győr Dance and Fine Arts Vocational School und dem Grácia Art Institute. Als junger Tänzer verfeinerte er seine Fähigkeiten als Stipendiat an der Kiewer Staatlichen Tanzuniversität und als Mitglied des Prager Junior Ensembles. Ab 2013 verbrachte er neun Jahre als Mitglied des South Bohemian Ballet, wo er in den letzten vier Jahren aktiv als Solist, Assistent und Probenleiter tätig war. Im Jahr 2018 erhielt er den Thalia Award als bester männlicher Tänzer der Saison. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Tänzer in Österreich, der Tschechischen Republik und Ungarn und ist auch Gast-Solist am Tanztheater Anastasia Ferrer in Graz. Mit mehreren Jahren choreografischer Erfahrung hat er hauptsächlich Show- und moderne Stücke geschaffen, die mehrfach mit Choreografiepreisen ausgezeichnet wurden.

 



Luigi Zola


Luigi Zola gilt als wegweisender „Gran Maestro“ des Tango Argentino in Europa. Nach seiner Ausbildung in Buenos Aires bei Jorge Palacio verbreitete er den Tanz von den Niederlanden aus auf dem gesamten Kontinent. 1989 erhielt Luigi Zola ein Engagement an der Brüsseler Oper als Tango-Tänzer und Choreograph für die erste große Tango-Produktion in Europa. Ab 1990 prägte er als Teil des international erfolgreichen Paares mit Anastasia Ferrer den „Tango Nuevo“ auf großen Bühnen und im TV. Seit 2002 lebt er in Graz, wo er zahlreiche eigene Tanztheater-Produktionen realisierte. Heute bereichert er als Gasttänzer die Inszenierungen des Tanztheaters Anastasia Ferrer.

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